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Wenn einer eine Reise tut … (Matthias Claudius)

 
10 Tage Rundreise, auf der ich Freunde und Familie getroffen habe – Tage in wundervoller Nähe mit allen, die mir am Herzen liegen!
Sonntag Abend noch ein Spontankonzert mit Simon Kempstonim Kulturcafe M in Dohna.
 
Musik, die berührt – natürlich mit Hygienekonzept, Abstand und Masken seitens des Kulturcafe’s – und einer Stimmung, die mich ebenfalls sehr berührt hat. Es war eine Mischung aus Musik-Genuss und “Endzeit-Stimmung”. Wann werden wir uns wiedersehen? Wann werden Musik & Kunst wieder möglich sein – wie werden Künstler und Kultur-Orte diese Zeit überstehen?
 
Zu Hause angekommen, begann der Lockdown – es war kurz vor Mitternacht am Sonntag …
 
Niemand kann mir die Freude nehmen, niemand kann mir das Gefühl der Verbundenheit mit lieben Menschen nehmen.
Aber ebenso kann mir niemand verbieten, Fragen zu stellen.
Menschen, die geschützt werden sollen, machen – laut Frau Merkel – 20 % der Bevölkerung Deutschlands aus. Das sind viele und ihr Schutz ist wichtig.
 
Aber niemand redet über die 80 % der Bevölkerung, für die das Virus eine viel geringere Gefahr darstellt.
 
Wie viele Menschen sterben an Vereinsamung oder werden von dem Dauerstress der letzten Monate krank?
 
Was macht die Panik mit Kindern und jungen Menschen?
 
Wie viele Menschen verlieren ihre Existenz in dieser Zeit?
 
Wie kann Demokratie und Dialog funktionieren, wenn eine Regierung sich die Handlungsvollmacht sichert und alle kritischen Stimmen als Leugner, Verharmloser oder Unbelehrbare bezeichnet und ins Abseits stellt?
Wie kann ein Lockdown verhindern, dass bei immer mehr Tests auch immer mehr “Fälle” gefunden werden?
 
Wie können wir als Gesellschaft wieder Wege finden, MITeinander statt ÜBEReinander zu reden?
 
Wie wäre es, wenn wir langsam wieder zu einer differenzierteren Betrachtungsweise zurückkehrten?
 
Ich bin nicht so vermessen, zu behaupten, Corona könnte mir nichts anhaben, er könnte mich nicht treffen …
Es geht mir nicht um Verharmlosung oder gar Leugnung einer Gefahr – es geht mir nur darum, nach Möglichkeiten zu suchen …
 
Dass in der dunklen Jahreszeit mehr Menschen von dieser Erde gehen, ist nichts Neues. Viele Jahre habe ich u.a. in der Friedhofsverwaltung gearbeitet und hatte in Herbst und Winter viel mehr zu tun, als im Sommer. Auch die Natur ruht in dieser Zeit, manches vergeht, um im Frühjahr Neues wachsen zu lassen – es ist der Lauf der Jahreszeiten und des Lebens.
Nur – früher saßen die Menschen im Winter zusammen, haben sich gegenseitig in der Dunkelheit das Licht und die Wärme der Gemeinschaft geschenkt.
 
Ein Lockdown und Isolierung sind genau das Gegenteil dieser natürlichen Überlebensstrategien …
 
Immer dasselbe zu tun, sich noch härter auf dieselben Strategien zu “konzentrieren” und ein anderes Ergebnis zu erwarten – wie kann das wirklich nützlich sein???
 
Das Statement der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) (Link s.u.) war gedacht als ein Beitrag zu Möglichkeitenfindung. Hat irgendjemand aus der Regierung sich die Mühe gemacht, ihnen zuzuhören?
 
Ich wünsche mir, es würden sich alle an einen Tisch setzen und ehrlich miteinander reden, sich öffnen für neue Möglichkeiten.
 
Ich wünsche mir, dass immer mehr Menschen auf die Straße gehen und genau das in friedlicher Weise von den Verantwortlichen einfordern.
 
Noch einmal – es geht nicht darum, etwas zu verharmlosen – es geht darum, wie wir als Gesellschaft bestmöglich MIT dem Virus leben. Denn darin sind sich die Wissenschaftler einig: es wird bleiben.
 
Aber sind ständige Angst, Isolation und Lockdowns wirklich DIE alternativlosen Maßnahmen, mit Corona umzugehen?
 
 
 
Statement von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Virologen
 
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