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IfsG – ein Ringen um Kompetenzen und Ausgangssperren

Heiße Debatten – vieles ist umstritten …
Alle Parteien scheinen zu wissen, was die Bevölkerung sich wünscht – spannend, wie sehr die Meinungen der Politiker über die Wünsche des Volkes auseinandergehen …
 
Man darf gespannt sein, ob es eine Zustimmung für die Gesetzesänderung geben wird und künftig die Regierung alle Pandemie-Maßnahmen mehr oder weniger alleine verordnen darf.
 
Ein zentraler Streitpunkt sind die Ausgangssperren. Was sie bringen und wie gefährlich Ansteckung im Freien ist, usw. .
Als häufigstes Argument gegen Ausgangsbeschränkungen werden „neue“ Erkenntnisse der Aerosol-Forscher genannt.
Sie äußern sich gerade laut und häufig dahingehend, dass die wirkliche Gefahr von Ansteckungen in geschlossenen Räumen und bei privaten Zusammenkünften ohne AHA+L-Regeln lauere.
(Meine fragende Anmerkung: wenn man genau hinhört, ist immer von „Aerosolen“ die Rede, die ja nun mal beim Atmen unvermeidbar sind – niemand sagt etwas zu „vermehrungsfähigen Viren im Atem“.)
 
Interessant, wie da gerade ein neues Narrativ im Schatten der Ausgangssperren-Diskussion entsteht: schuld an der Pandemie sind private Treffen zu Hause!
 
Wenn sich dann demnächst alle freuen, falls die Ausgangssperren nicht Grundgesetz-konform sein sollten und doch nicht in der von der Kanzlerin vorgeschlagenen Form Eingang in das Infektionsschutz-Gesetz finden – was kommt stattdessen?
Die “Unverletzlichkeit der Wohnung” ist im IfSG „anpassbar“ – für Kontrollen im privaten Wohnzimmer bedürfte es nicht einmal einer Gesetzesänderung.
 
Nur zur Erinnerung: Krankenhäuser waren zu jeder Grippewelle überlastet – nicht nur, weil die Grippe so schlimm war, sondern auch, weil das Gesundheitssystem von Sparmaßnahmen betroffen war.
Vielleicht wäre es sinnvoll, hier zu investieren, statt allen Menschen das Sprechen, das Singen und möglichst auch das Atmen abzugewöhnen?
 
Hätte die Natur uns nicht eine andere Form der Sauerstoff-Versorgung geschenkt, wenn unser Atem tatsächlich per se so unglaublich gefährlich wäre?
 
Was wäre, wenn auch mal wieder die Rede davon wäre, dass wir ein internes und normalerweise gut funktionierendes Immunsystem haben, das man gerade in Krisenzeiten stärken sollte?
Freude, frische Luft, Bewegung, Singen, Tanzen, sich umarmen, lachen, sich gegenseitig ein Lächeln schenken, gutes Essen und Trinken – tragen zu einem guten Immunsystem bei.
Stress, Angst, Vereinsamung, Atmung durch Bakterienansammlungen und Plastikschichten, Nebenwirkungen vieler Medizinprodukte, etc. schwächen …
 
… und was ist mit Selbstverantwortung? Braucht wirklich ein ganzes Volk „strenge Verbote und einschränkende Maßnahmen mit Strafandrohungen“?
Was ist das für ein Menschenbild?
Sind nicht Regierungen vom Volk gewählte „Volksverteter“? Momentan scheint mir, sie agieren eher wie „Volks-Entmündiger“ …
 
… noch eine kleine Erinnerung … selbst eine Inzidenz von 500 heißt NULL Komma FÜNF (0,5) PROZENT der Bevölkerung mit positivem Testergebnis – viele davon wahrscheinlich „symptomlos infiziert“ (also gesund?).
 
Vielleicht ist es Zeit, über neue Formen des Zusammenlebens nachzudenken, die der Selbstverantwortung des Einzelnen und dem GemeinWOHL ALLER Rechnung tragen …
 
 

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