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Inzidenzen und viele Tests

Wenn jeder Bürger sich einmal in der Woche testen lassen sollte – um dann vielleicht einkaufen zu dürfen oder was auch immer, dann sind das – falls nur jeder zweite Bürger das freundliche Angebot annähme – 40.000.000 (40 Millionen) Tests pro 7 Tagen, oder?
 
Nur mal angenommen, die Tests hätten eine Fehlerquote von 1% – dann gäben das rechnerisch 400.000 falsch-positive Ergebnisse, richtig?
400.000 gerechnet auf 80.000.000 Einwohner ergibt aus den falsch-positiv-Tests eine Inzidenz von 500. Kann das sein?
 
Selbst bei einer Fehlerquote von 0,1 % der Tests, wären wir immer noch bei einer Inzidenz von 50 – nur durch die Fehlerquote der Tests?
Oder hab ich da jetzt irgendwo bei den vielen Nullen einen Fehler gemacht? 🤔
Vermutlich nicht …
 
Die Medaille hat noch eine andere Seite. Wer geimpft ist, erspart sich die lästigen Tests. Das wird wahrscheinlich dazu führen, dass sich immer mehr Menschen impfen lassen. Das wiederum führt zu weniger Tests, weniger Fehlern und vermutlich zu sinkenden Inzidenzen.
Zack – damit ist die Wirksamkeit der Impfungen statistisch belegt und niemand muss  mehr aufwändige Antikörper-Nachweise oder sonstige Immunitätsuntersuchungen durchführen.
Ist natürlich reine Spekulation … vielleicht ist alles ganz anders …
 
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Übrigens – ein kleiner Nachsatz aus der PK von Herrn Spahn und Herrn Wieler am 05.03.2021:
NATÜRLICH werden positive Tests, egal aus welcher Quelle, ans RKI gemeldet und NATÜRLICH wird per PCR-Test ein positives Schnell- oder Selbsttest-Ergebnis nachkontrolliert … . Also statistisch sogar zwei Positiv-Fälle pro Person, wenn’s blöd läuft?
 
Und Herr Wieler ist sich bewusst darüber, so sagte er auf Nachfrage, dass die Inzidenz-Zahlen mit Zunahme der Tests und der Fehlerquote steigen könnten, aber man hätte ja noch andere Parameter, um die Pandemielage einzuschätzen.
Z.B. das Intensiv-Register, die Todesfälle usw. usf. – also alles gut auf dem sinkenden Schiff …

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